Klemm Ulrich

Anarchisten als Pädagogen – Profile libertärer Pädagogen

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Beschreibung

ungelesenes Exemplar/ Neubuch. Mit ihren pädagogischen Ansichten dargestellt werden William Godwin, Max Stirner, Leo Tolstoi, Michael Bakunin, Francesco Ferrer, Ernst Friedrich, Walther Borgius, Herbert Read und Paul Goodman. Deutlich wird, dass Anarchismus und (anarchistische) Bildung im historischen Kontext in einem Maße miteinander verzahnt waren, wie es für heute noch beispielhaft ist. Ulrich Klemm beschäftigte sich jahrzehntelang mit anarchistischer Pädagogik, die sich gegen die Verstaatlichung von Bildung, religiöse und politische Verinnahmungen und Instrumentalisierungen etc. wendet und die ein wirklich kindorientiertes Heranwachsen in den Mittelpunkt stellt. Ein interessantes neueres Interview (2025) mit ihm findet sich auf dem Übertage-Podcast als Folge 140. Klemm betont darin, dass die gegenwärtige Pädagogik verunmöglicht, was sie vorgibt, nämlich Bildung für alle. Demgegenüber stehen die Konzepte der AnarchistInnen des 19. Jahrhunderts im Einklang mit neueren Forschungsergebnissen der pädagogischen Psychologie und Gehirnentwicklung.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand (originalverschweisst), 119 S., kart.

Auflage

erw. Neuausgabe

Autor

Erscheinungsort

Frankfurt

Erscheinungsjahr

2002

ISBN/ISSN-Nummer

3-936049-05-X

Verlag