Der Ziegelbrenner
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Hauptbeiträge über die Wehrpflicht-Debatte, die strategische Bedeutung der US-Luftwaffenbasen in der BRD, die Nordkoreapolitik der Bush-Regierung und – besonders anregend – eine Kritik der simplizierenden Parole „Kein Blut für Öl“, die nach Ansicht des Verfassers konsequenter, wenn schon, durch „Kein Krieg für Profit“ zu ersetzen wäre, da das kapitalistische Warensystem schon im „Normalzustand“ kriegsähnliche Bedingungen – und sei´s im Innern – beim Kampf um Rohstoffe und Ressourcen, sei es bei Kaffe, NBananen oder Diamanten, stets reproduziert und manifestiert. Die ami (1971-2003) war ein aus dem Umfeld der Studentenbewegung und des Otto-Suhr-Instituts herausgegebenes Blatt mit dem Schwerpunkt antimilitaristischer Themen (wie der Titel schon sagt, also u.a. Friedensbewegung, Friedenspolitik, Friedensforschung, Kriegsdienstverweigerung) Rüstungsindustrie, Atomwaffen), das über die Kritik der Militarisierung bzw. des Militarismus in den Beiträgen auch kritisch die Entwicklung der Bürgerrechte, eine zunehmend autoritäre Innenpolitik, die Aufrüstung der Polizei etc. thematisierte.
gut erh., 67 S., geheftet
Verein für friedenspolitische Publizistik (Hrsg.)
Berlin
2003
Selbstverlag