Benario Olga

Berliner kommunistische Jugend

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Beschreibung

ungelesen/ Neuhuch. Deutsche Erstveröffentlichung! Olga Benario (1908-1942) gibt einen Einblick und in die Organisationsstruktur und den Arbeitsalltag des Kommunistischen Jugendverband Deutschland (KJVD), insbesondere des Berliner KJVD-Bezirksausschusses, dem sie in den 1920er Jahren angehörte. Ihr Bericht zeugt von ungestümen jugendlichem Engagement und wuseliger Atmosphäre im Bezirk Neukölln (damals oft auch „Klein-Moskau“ genannt), wo Benario für den KJVD und dann die KPD arbeitete. Die berichtet von Schulungen, dem Aufbau kommunistischer Betriebsgruppen und Streiks. Die hoffnungsvollen und enthusiastischen jugendlichen Schilderungen sind nicht frei von linkem Kitsch und Pathos. Kleine Erfolge stellen sich vor Ort ein: besonders gut schmeckt das Eis in einem Café, dessen Inhaber seine Angestellten schlecht bezahlt. Das Café wird so lange boykottiert, bis sich das ändert – die KJVD-Leute gehören schließlich zu den regelmäßigsten Gästen. Benario berichtet von erfolgreicher Hausagitation und gescheitertem Plakatieren – der Kleistereimer wurde beschlagnahmt. Dieser Bericht war ursprünglich nicht für die Veröffentlichung in Deutschland vorgesehen, sondern sollte für die Sowjetunion über die Situation in Deutschland Zeugnis ablegen.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 128 S., Pappband, geb.

Auflage

dt.EA

Autor

Erscheinungsort

Berlin

Erscheinungsjahr

2024

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-95732-568-6

Verlag