Schubert Ingrid

Briefe aus dem Knast 1970-1977

€12,00

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Beschreibung

ungelesen/ Neubuch. Schubert (1944-1977) war Gründungsmitglied der Rote Armee Fraktion und gehörte somit – neben u.a. Andreas Baader, Holger Meins, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe, Gudrun Ensslin – deren „erster Generation“ an. „Am 12. November 1977 wurde Ingrid Schubert in ihrer Zelle in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in München tot aufgefunden, angeblich selbst erhängt. Aber wie bei den wenige Wochen zuvor, am 18. Oktober 1977 in Stuttgart-Stammheim gestorbenen RAF-Gründungsmitgliedern Andreas Baader, Jan Carl Raspe und Gudrun Ensslin blieben auch beim Tod von Ingrid Schubert viele Fragen offen. Anders jedoch als die drei unter mysteriösen Umständen umgekommenen RAFler ist Ingrid Schubert noch heute selbst in linken Kreisen kaum bekannt. Daher ist es umso erfreulicher, dass die Edition Cimarron jetzt die Briefe veröffentlicht, die ihre Schwester Gerti Wilford zusammengestellt hat. Zunächst waren sie nur für einen kleineren Kreis von Freund*innen und Verwandten gedacht. Doch dann zeigten sich vor allem jüngere Leser*innen, die eigentlich überhaupt keinen Bezug mehr zu den 70er Jahren haben, besonders interessiert an der Lektüre der Briefe… Die Veröffentlichung der Briefe kann gewiss dazu beitragen, dass ihr Name, ihre Träume, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen nicht verschwinden, für ewig vergessen werden, dass sie nicht in den Akten von Justiz und Polizei untergeht. Auch die Geschichte der RAF ist trotz zahlreicher Publikationen, die bereits erschienen sind, noch längst nicht in Gänze aufgearbeitet. Einen Mosaikstein für die notwendige umfassende Bewältigung des Themas – man kann auch Trauma sagen – bietet dankenswerterweise dieses Buch. “ (Peter Nowak)

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 254 S., kart.

Autor

Erscheinungsort

Bruxelles

Erscheinungsjahr

2022

ISBN/ISSN-Nummer

978-90-824465-7-9

Verlag