Holterhof Martina

Camille Claudel – die geniale Gehilfin

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Beschreibung

Erstausgabe. Claudel (1864-1943) befand sich einige Zeit in einer Liaison mit dem damals schon berühmten Bildhauer Auguste Rodin. Doch während sein Ruhm wuchs, geriet sie immer mehr in Vergessenheit. Als Künstlerin wurde sie abgelehnt und verkannt, ihre Werke fanden kaum Käufer. Sie galt als „zu modern“ und als Schande für die Familie, weshalb sie gegen ihren Willen in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde. Dort verbrachte sie die letzten 30 Jahre ihres Lebens. In verzweifelten Briefen an Freunde und Verwandte bat sie um ihre Freilassung, doch ihre Bitten blieben unerhört. Sie starb 1943 an Unterernährung, ohne dass ein Familienmitglied ihre Beerdigung besuchte. Erst Jahrzehnte später wurde ihr Genie anerkannt. Heute stehen ihre Skulpturen gleichberechtigt neben denen Rodins, und ein Museum in der Nähe von Paris ist ihrem Werk gewidmet.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr gut erhalten, 118 S., kart.

Auflage

EA

Autor

Erscheinungsort

Köln

Erscheinungsjahr

1993

ISBN/ISSN-Nummer

3-924533-34-2

Verlag