Traven B. (d.i. Ret Marut)

Das Totenschiff – Die Geschichte eines amerikanischen Seemannes

€26,00

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Beschreibung

ungelesen/ Neubuch. Das Leben eines Menschen ohne Papiere, ein nach wie vor brandaktueller Stoff, wurde hier in Gestalt eines Seemanns, der auf einem dem Untergang geweihten Schrottschiff anheuert, dargestellt. Anlässlich der Neuausgabe wurde das Buch knapp 100 Jahre später (2023) beim WDR zum „Buch der Woche“ gekürt. Aus guten Gründen: „Der junge Seemann Gales bleibt in Antwerpen hängen, weil sein Schiff früher ausläuft, als er gedacht hatte, und möchte sich nun in die USA und damit nachhause durchkämpfen. Leider waren alle seine Papiere und vor allem sein Seemannsbuch an Bord. So kann er sich nicht ausweisen und auch auf keinem neuen Schiff anheuern… Der Roman erzählt so auch davon, wie nach dem Ersten Weltkrieg Grenzen willkürlich verschoben wurden, Nationen andere Gebiete erhielten und teilweise die Bürger durch das Raster fielen und so staatenlos wurden. Schutz- und rechtelos sind sie nun einem brutalen kapitalistischen System ausgeliefert“ (Christoph Ohrem). Eigenwillig ist die Erscheinungsfolge: Traven schrieb dieses Buch 1923 oder 1924 auf Englisch, übersetzte es dann selbst ins Deutsche zurück. Die Welterstauflage erschien 1926 dann auf deutsch in der Büchergilde Gutenberg. Die erste spanische Ausgabe erschien 1931, die englische Erstausgabe dann schließlich 1934. In Mexiko erschien das Buch erst 1950.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 415 S., Pappband, geb., m. OU

Auflage

Neuausgabe (EA Büchergilde Gutenberg, Berlin 1926)

Autor

Erscheinungsort

Zürich

Erscheinungsjahr

2023

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-257-07269-3

Verlag