Der Ziegelbrenner
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Schramm (1898-1983) war Offizier, Journalist und Militärschriftsteller. Er trat während des Ersten Weltkriegs am 24. Januar 1915 als Fahnenjunker in das Ersatzbataillon des 4. Infanterie-Regiments „König Wilhelm von Württemberg“ der Bayerischen Armee in Metz ein. Am 12. August 1915 wurde Schramm zum Leutnant befördert und kämpfte mit dem Regiment an der Westfront bei Les Éparges und auf den Maashöhen. Anfang 1916 kam er vor Verdun und ab Mitte des Jahres an der Somme zum Einsatz. Ende August 1916 wurde Schramm kurzzeitig als Verbindungsoffizier beim Stab der 14. Infanterie-Division verwendet, ehe er Mitte September 1916 als Führer die 5. Kompanie seines Regiments übernahm. Nach Kämpfen an der Siegfriedstellung verlegte Schramm mit seinem Regiment an die Ostfront und nahm hier an den Kämpfen an der oberen Schtschara-Serwetsch, der Abwehrschlacht bei Serwetsch-Krewo und dem Stellungskrieg am oberen Styr-Stochaod teil. Für seine Leistungen während der Kämpfe am Kleinen Jägel bei der Schlacht um Riga wurde Schramm am 2. September 1917 mit dem Ritterkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens ausgezeichnet. Zu Ernst Jüngers 1930 erschienenem Sammelband Krieg und Krieger steuerte Schramm einen Aufsatz bei. Von 1935 bis 1937 leitete er den Arcadia-Verlag im Hause Ullstein. Ab 1937 war Schramm Hauptschriftleiter der im Deutschen Verlag, vormals Ullstein, erschienenen Zeitschrift Deutsche Infanterie. Seine autobiographisch geprägten Beobachtungen der Rätezeit sind entsprechend antirevolutionär, konservativ und militaristisch geprägt.
ohne Schutzumschlag, sonst gut erh., 233 S., Ganzleinen-Einband, geb.
EA
Schramm Wilhelm von
München
1933
Verlag Josef Kösel, Friedrich Pustet