Der Ziegelbrenner
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Auernheimer geht in der ersten Buchhälfte zunächst in zwei Teilen auf die Vorgeschichte des Krieges ein, zum einen auf der geopolitischen Ebene (u.a. der Kampf der USA um die Aufrechterhaltung globaler Vorherrschaft), sodann auf der ukranischen Ebene (Euro-Maidan, Nationalismus und Bandera-Verehrung, Sezession der Krim etc.). Was diesen ersten Buchteil angeht, ist allerdings wenig neues zu erfahren, das meiste ist schon anderweitig publiziert, u.a. zwei Jahre zuvor im Buch „Nie wieder Krieg ohne uns – Deutschland und die Ukraine von Gerald Grüneklee/ Clemens Heni/ Peter Nowak). Die zweite – inhaltlich etwas spannendere – Buchhälfte ist wiederum in zwei Teile getrennt. Zum einen geht es um den Stellvertreterkrieg auf ukrainischem Boden (u.a. den Abnutzungskrieg, im zweiten Teil dann um das Wettrüsten, die neue Blockbildung und die Militarisierung der Gesellschaft.
192 S., kart.
Neue Kleine Bibliothek 335
Auernheimer Georg
Köln
2024
978-3-89438-822-5
Papyrossa Verlag