Der Ziegelbrenner
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Dieses Buch „ist eine Chronik der Gewalt, Ungerechtigkeit und Vergeltung, aber auch von ´Schmerz, Blut und Liebe´. Neu klang Allendes sinnliche, inisitierende Sprache, die auf den mitteleuropäischen Leser fast exotisch wirkte – dieser fliessende Ton, die endlosen Sätze, die selbst dann leicht sind, wenn sie von Grausamkeit, Folter und Tod erzählen. Man muss kein Kenner lateinamerikanischer Literatur sein, um zu durchschauen, nache welchem Muster die Autorin ihren ersten Roman gestrickt hat: Aufstieg, Blüte, Niedergang einer Familie, eingebettet in den gesellschaftlichen und staatlichen Verfall einer ganzen Epoche. Die für einen grossen Familienroman genreüblichen Konventionen sprengt Allende nicht. Dafür aber lässt sie in ihrer Geschichte so viele skurrile, unterhaltsame und anstössige Figuren auftreten…, dass die Vorhersehbarkeit des Romanverlaufs kein bisschen enttäuscht… “ (Verena Araghi). Ergänzend zu diesem weltberühmten Roman empfehlen sich die etwas weniger bekannten Bände „Fortunas Tochter“ und „Porträt in Sepia“, die gewissermaßen die Vorgeschichte ihres Bestsellers erhellen und zusammen die Geisterhaus-Trilogie bilden.
Einbandkanten bestossen, lichtrandig, 456 S., kart.
Ave Fenix
Allende Isabel
Barcelona
2000
84-01-42302-3
Plaza & Janes Editores