Der Ziegelbrenner
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Dohmen greift ein wichtiges Thema auf, da immer noch zu viele Menschen dem Glauben verfallen sind, durch eine individuelle Veränderung des Konsumverhaltens die Welt retten zu können. Doch es ist ein Mythos, Politik mit dem Einkaufskorb machen zu können. Zumal man sich den „ethisch korrekten Konsum“ auch erst einmal leisten können muss. So wird hier die Zweiklassengesellschaft forciert: wer nicht mithalten kann ist „Unterschicht“, hier gibt es allenfalls noch eine Elendsverwaltung mit „Tafeln“ etc., für die man sich dann auch noch, da doch ach so sozial, gerne selbst auf die Schultern klopft. „Dieses Buch zieht die kritische Bilanz einer weitverbreiteten Idee und zeigt: der moralisch korrekte Konsum ist ein erster Schritt zu einer nachhaltigeren Wirtschaft, mehr jedoch nicht. Die entscheidenden Weichen für ein besseres Wirtschaftssystem werden woanders gesetllt“ (Umschlag).
grüne Textmarker-Anstreichungen auf ca. 10 Seiten, sonst gut erh., 221 S., Klappenbroschur
EA
Dohmen Caspar
Zürich
2014
978-3-280-05521-2
Orell Füssli Verlag