Der Ziegelbrenner
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Der Band untersucht die Möglichkeitsbedingungen der situationistischen Revolutionstheorie und führt in die Kritik der „Gesellschaft des Spektakels“ sowie spezifische Begrifflichkeiten der situationistischen „Theorie der Praxis“ ein. In dieser Schrift wird zugleich zweierlei zu leisten versucht: einerseits geht es um die historischen Bezüge der Situationisten auf den Marxismus – vor allem auf die marxistische Klassenanalyse – ,was sich auch in vielen Begriffen zeigt; andererseits wird betont, dass eine gegenwärtige revolutionäre Bewegung nicht einfach den Situationismus (der ja kein „Ismus“ ist und sein wollte!) abkupfern darf, aber auch nicht hinter ihn zurückfallen dürfe. So wird versucht, Ansatzpunkte für eine Anknüpfung an die situationistische Theorie auszuloten. DI S.I. schaffte es, „in ihrer Gesellschaftsanalyse aufzuzeigen, dass die moderne Gesellschaft immer noch eine Klassengesellschaft ist. Diese Erkenntnis ist gerade in Zeiten wichtig, in denen viele (auch linke) Soziologen eine Auflösung der Klassen im Spätkapitalismus propagieren. Ausserdem findet sich hier eine spannende, leicht zu lesende (so leicht wie es bei dem Thema wohl geht) Einführung in die Marxsche Gesellschaftskritik… Das Buch kann jedem empfohlen werden, der sich mit der Theorie, Geschichte und Praxis verschiedener linksradikaler Strömungen auseinandersetzen will.“ (kritisch-lesen.de)
sehr gut erh., 240 S., kt.
2., durchgesehene Aufl. (EA 2005)
Baumeister Biene, Negator Zwi
Stuttgart
2007
3-89657-650-X
Schmetterling Verlag