Vilas Xosé Neira

Tagebuch einer Kindheit in Galicien

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Beschreibung

Die Hauptfigur ist Balbino, ein Kind aus einem kleinen Dorf in Galicien, das gegen die Ungerechtigkeiten und den Klüngel der galegischen Gesellschaft jener Zeit ankämpfen muss. Balbino steht für alle galegischen Bauernkinder seiner Zeit, für ihre Armut, für die harte körperliche Arbeit von Kindesbeinen an, für die Demütigungen durch die Machthaber im Dorf, für ihren ungestillten Bildungshunger, ihren Drang nach Erwachsensein, um möglichst bald diesem Ort zu entfliehen: „Sogar die Allerärmsten, die Bettler, die zerlumpt von Tür zu Tür laufen und manchmal sogar Kartoffeln oder Mais stehlen, um etwas zum Essen zu haben, waren besser dran. Sie mussten nur die Leute draußen ertragen und nicht noch die zu Hause“ (S. 9). Mit einer der geistigen Welt des Kindes angepassten, gleichwohl kraftvollen poetischen Sprache ist Xosé Neira Vilas ein Werk der Weltliteratur gelungen. Aus dem Galegischen übertragen von Gudrun Höhl. Mit umfassendem (rund 30seitigem) Nachwort von Klaus Bochmann.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

sehr guter Zustand, 158 S., kart.

Reihe

Gustav Kiepenheuer Bücherei 51

Auflage

Neuausgabe (OA Buenos Aires 1961, dt. EA Gustav Kiepenheuer Verlag, Leipzig 1984

Autor

Erscheinungsort

Heidelberg

Erscheinungsjahr

2021

ISBN/ISSN-Nummer

978-3-945424-88-9

Verlag