Seiffert Johannes Ernst

Unterdrückte Bildungsinhalte aus Geschichte und Kultur – Ihre Bedeutung im Neuaufbau des Curriculum und der Lehrerbildung

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Beschreibung

Manuskript, zur Diskussion in der RKJ (Revolutionär-Kommunistische Jugend) herausgegeben. Seiffert (1925-2009) studierte u.a. Philosophie bei Nicolai Hartmann u, Martin Heidegger; Erziehungswissenschaften bei Herman Nohl u. Eugen Fink; Soziologie bei Ludwig Neundörfer (Soziographie), Wolfgang Abendroth (politische Soziologie) u. Arnold Bergstraesser (Kultursoziologie); Psychologie bei Johann Peter Ruppert (Sozialpsychologie), Literaturwissenschaft, Musik- und Theaterwissenschaft. Nach 1945 engagierte sich J. E. Seiffert bei den Pfadfindern, versuchte später Eberhard Koebels („Tusk“) Jugendorganisation dj.1.11 in enger Anlehnung an Tusks Entwürfen gemeinsam mit Fred Hess (Deutsche Freischar Nürnberg) wieder aufzubauen, Zu Beginn der 1970er Jahre war er an der Pädagogischen Hochschule Göttingen tätig. In Göttingen gründete er eine Gruppe der Revolutionär-Kommunistischen Jugend (RKJ), der Jugendorganisation der trotzkistischen Gruppe Internationaler Marxisten. 1973 folgte einem Ruf als Professor an die neu entstehende Gesamthochschule Kassel (heute: Universität Kassel), dort war er Mitinitiator der Free International University (FIU), bei der der nicht unproblematische Künstler Joseph Beuys eine Schlüsselfigur darstellte. 1991 gründete er die Philosophische Praxis Witzenhausen.

Zusätzliche Information

Gewicht 600 g
Zustand

84 S., Typoskript, Klammerheftung

Autor

Erscheinungsort

Mannheim

Erscheinungsjahr

ca. 1970

Verlag